Landschaftsgärtner
 

Zwischenprüfung

Die Zwischenprüfung findet in der Regel nach eineinhalb Jahren Ausbildung (meist im Frühjahr) statt. Sie dient dazu, den aktuellen Leistungsstand zu ermitteln und ist eine Zulassungsvoraussetzung für die Abschlussprüfung.


In Bayern wird die Prüfung von der zuständigen Stelle (oft die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, AELF) organisiert.

Ablauf der Prüfung
Die Zwischenprüfung besteht aus zwei Hauptteilen:
Theoretischer Teil (Schriftlich)

  • Dauer: Insgesamt 75 Minuten.
  • Inhalt: allgemeine Fragen und fachspezifischen Teil.

Schwerpunkte: Fachfragen zur praktischen Ausbildung, Pflanzenkenntnisse sowie mathematische Berechnungen (z. B. Flächenberechnungen). Ein nicht-programmierbarer Taschenrechner ist erlaubt.
Praktischer Teil

  • Ort: findet zentralen Prüfungsstätte statt.
  • Aufgaben: praktische Aufgaben, jeweils etwa 40 Minuten 
  • Pflanzenbestimmung: Identifizierung von ca. 15 Pflanzen 

Wichtige Rahmenbedingungen
Bewertung: Man kann bei der Zwischenprüfung nicht durchfallen. Das Ergebnis dient dazu, um Defizite bis zur Abschlussprüfung aufzuzeigen.

  • Voraussetzungen: ordnungsgemäß und vollständig geführtes Berichtsheft 

Ausrüstung: Zur praktischen Prüfung musst du deine persönliche Schutzausrüstung (PSA) wie Sicherheitsschuhe und Werkzeuge (z. B. Baumschere,Zollstock.....) mitbringen.