Landschaftsgärtner
 

Weiterbildung

Landschaftsgärtner (offiziell Gärtner der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau, kurz GaLaBau) haben exzellente Aufstiegs- und Spezialisierungschancen.
Die Weiterbildungen reichen von fachspezifischen Seminaren bis hin zu akademischen Graden.


1. Klassische Aufstiegsfortbildungen 
Diese Qualifikationen bereiten auf Leitungsfunktionen, die Ausbildung von Lehrlingen oder die Selbstständigkeit vor:

  • Gärtnermeister/in (Fachrichtung GaLaBau): Die höchste handwerkliche Qualifikation. Der Fokus liegt auf Betriebsführung, Kalkulation und Lehrlingsausbildung.
  • Staatlich geprüfte/r Techniker/in (Fachrichtung Gartenbau): Zweijährige Weiterbildung mit Schwerpunkt auf Technik, Planung und Organisation.
  • Agrarbetriebswirt/in: Fokus auf wirtschaftliche Aspekte und die Leitung größerer Gartenbaubetriebe.

2. Spezialisierungen (Fachagrarwirt)
Wer sich fachlich vertiefen möchte, kann sich zum Fachagrarwirt weiterbilden. Beliebte Richtungen sind:

  • Baumpflege und Baumsanierung: Spezialisierung auf den Erhalt und die Pflege von Gehölzen.
  • Head-Greenkeeper / Golfplatzpflege: Pflege und Instandhaltung von Golf- und Sportplätzen.
  • Dach- und Fassadenbegrünung: Ein wachsender Markt im urbanen Bereich.

3. Akademische Laufbahn (Studium)
Für Landschaftsgärtner mit (Fach-)Abitur oder entsprechender Berufserfahrung bieten sich folgende Studiengänge an:

  • Landschaftsarchitektur: Fokus auf Planung und Gestaltung von Parks und Gärten.
  • Landschaftsbau und Management: Verbindung von Technik, Ökologie und Betriebswirtschaft.
  • Landschaftsökologie / Naturschutz: Fokus auf Umweltaspekte und ökologische Planung.

4. Kurzfristige Seminare und Zertifikate
Viele Akademien bieten spezialisierte Kurse an:

  • Maschinenscheine: z. B. für Bagger, Radlader oder Hubarbeitsbühnen.
  • Pflanzenkunde & Staudenverwendung: Vertiefung des Wissens über Pflanzenkombinationen.
  • Teichbau & Schwimmteichbau: Fachwissen für Wasseranlagen im Garten.